Dienstag, 26. Februar 2008

Sunset beach

Einer der schönsten Plätze, um den Sonnenuntergang zu verfolgen ist der Sunset Beach im Süden Downtowns. Dorthin fuhren Annika und ich und genossen die letzten Sonnenstrahlen. Wirklich sehr schön, und das mitten in der Stadt mit dem Bergen im Hintergrund. Einfach am Strand spazieren gehen, die Schiffe und Ruderer beobachten... ich denke die Fotos sprechen für sich.





Montag, 25. Februar 2008

Chilcotin

Von 23.-24. Februar fuhren Rhodora, Annika, Nicola und ich zur Western Ranch Chilcotin Holidays, die ca. 450km nördlich von Vancouver liegt. Wir begleiteten Nicola dorthin, weil sie sich den Ort ansehen wollte, an dem sie ein Praktikum machen könnte. Das war wirklich eine aufregende Fahrt. Samstag in der Früh mieteten wir ein Auto und los gings.



Das erste mal verfuhren wir uns, als aus dem Highway 1 ohne Vorwarnung einfach der Highway 5 wurde. Zum Glück merkten wir das bald und fanden auch schnell auf den richtigen Weg zurück. Bis Lytton ging es dann ohne Problem, doch nach dieser Stadt lagen plötzlich alle paar Meter riesige Felsen auf der Straße. Das war fast zu viel für unser kleines Auto, wir hatten aber wirklich Glück, dass wir ohne Schrammen durch kamen.



In Lilloet machten wir Pause und aßen den Rest von unserem Sushi. Das hat man nicht alle Tage - Sushi als Jause :-).



Gut erholt gings weiter bis wir von einem wild auf sich aufmerksam machenden uns entgegen kommenden Autofahrer aufgehalten wurden. Dieser erzählte uns, dass vor ca. 20 min eine Lawine abgegangen war und die Straße jetzt gesperrt sei. Da war es unmöglich durchzukommen. Der Name Highway lässt in Kanada also nicht unbedingt auf eine gesicherte und befestigte Straße schließen.
Wir wussten nicht weiter, deshalb rief Nicola bei der Ranch an, ob es vielleicht einen anderen Weg gäbe. Die meinten ja, aber nicht für unser Auto, deshalb sollten wir in die Stadt zurück fahren und warten, bis die Straße wieder frei war. Zuerst wollten wir bei der Feuerwehr nachfragen, dort war aber niemand zu finden, weshalb wir in das Motel daneben spazierten. Zufällig arbeitete dort die Frau eines Highwayofficers, der an der Lawine arbeitete. Sie versprach uns, uns auf dem neuesten Stand zu halten, zur Zeit hieß es aber einfach abwarten. Nachdem wir unseren Wasservorrat wieder aufgefüllt hatten, gingen wir in die Bowlinghalle und spielten eine Runde. Wer hätte gedacht, dass wir jemals in Lilloet zum Bowlen kommen würden?!





Um 4 gab es immer noch keine Nachricht, wann die Straße wieder frei sein würde und wir warteten weiter. Um 5 hieß es dann, dass die Arbeiten bis in die Nacht dauern werden, vor morgen früh, wenn überhaupt, gibt es kein Durchkommen. Wir entschlossen uns die Nacht in Lilloet zu verbringen und es am nächsten Morgen zu versuchen. Aufgeben wollten wir nicht, nachdem wir es schon so weit geschafft hatten.



Nicola rief noch mal bei der Ranch an um zu berichten, dass wir über Nacht hier festsaßen. Da erfuhr sie, dass noch jemand von der Ranch in dieser Stadt war und wir uns mit ihm treffen könnten. Das taten wir dann auch, wir hatte ja sonst nicht viel vor. Wie sich herausstellte, war es der Besitzer der Ranch, mit dem wir Essen gingen und der uns sehr genau ausfragte. Sogar Annika und ich aber vor allem Nicola hatte das Gefühl abgecheckt zu werden. War aber sehr interessant, was er uns alles über die Ranch und das Leben in der Wildnis erzählte. Und dass wir die Mühe auf uns genommen haben so weit zu fahren, sprach eindeutig für uns und für Nicola, dass sie wirklich an dem Praktikum interessiert war. Wir verabredeten uns mir Kevan für 6 Uhr früh, dass wir dann gemeinsam den restlichen Weg fuhren.

Zum Glück war die Strecke in der Früh frei und wir kamen nach weiteren 2 1/2 Stunden Fahrt an. Das war echt beeindruckend, dass man da so lange fährt und so weit weg von jeder Zivilisation ist. Die Natur dort ist auch sehr faszinierend. Nach Ankuft kochten wir gemeinsam ein leckeres Frühstück und genossen dieses in der gemütlichen Runde, nachdem wir noch einen Blick auf Ed, den Elch, in freier Wildbahn sozusagen geworfen haben. Rhodoras erste Meldung über ihn: "The moose looks so sad". Naja, gemütlich war er halt unterwegs auf Futtersuche.





Gestärkt konnten wir dann auf ins nächste Abenteuer, zu den Pferden. Dort sahen wir, dass man ganz einfach mit drei Schritten auf ein ungesatteltes Pferd springen kann. Leider waren unsere Versuche das nachzumachen weniger Erfolgreich und wir mussten einen Baumstumpf zu Hilfe nehmen. Dennoch war es ein tolles Gefühl auf dem Pferd zu sitzen. Diese sind ja zum Glück sehr gutmütig und geduldig.



Nach dem Reiten zeigten uns die Rancher noch die Pistenmopeds, den toten Cougar und was sonst noch alles dazu gehörte. Am Nachmittag gabs noch Tee und Muffins und dann machten wir uns wieder auf den Heimweg. Nach 10 Stunden Fahrt kamen wird dann gut in Vancouver an, was bei diesen Straßenverhältnissen nicht so selbstverständlich ist. Die Eindrücke dieses Wochenendes begleiten uns noch immer und die werden wir sicher nicht so schnell vergessen.





Fazit: Nicola freut sich schon sehr auf ihr Praktikum, das sie am 21.4 beginnen wird. Dann sehen wir uns länger nicht, denn ich werde in Vancouver bleiben. Aber am 17.8. treffen wir uns wieder in Chilcotin, denn ich werde mich für 6 Wochen auch in dieses Abenteuer stürzen. Ja, ihr habt richitg gelesen. Frau Widmoser in der Wildnis mit den Viechern und einem Bett im Zelt. Na das kann was werden :-)

Sonntag, 24. Februar 2008

Beschäftigung für seelisches Wohlbefinden

Nachdem ich die ersten beiden Monate in Kanada die meiste Zeit mit Arbeitssuche vor dem Computer verbracht habe, war eine Veränderung dringend notwendig. Zum sportlichen Ausgleich gehe ich jetzt einmal in der Woche zum Yoga. Da konnte ich einen Geheimtipp von SWAP nutzen. Es ist nicht teuer, macht sehr viel Spaß und trägt entscheidend zu meinem Wohlbefinden bei. Der Baum s.u. ist meine favourite posture.



Weiters habe ich gemerkt, dass mir das Musizieren sehr abgeht. Da ich ja keine Instrumente mitgenommen habe wusste ich zuerst nicht was tun. Zufällig bin ich dann im Internet auf einen Chor gestoßen, der im Februar mit einer neuen Probensaison begonnen hat. Das war perfekt. Da hab ich mich gleich angemeldet und bin schon fixes Mitglied im Sopran. Auf dem Foto seht ihr unsere lustige und äußerst nette Chorleiterin. Anfang Juni werden wir auch 3 Konzerte singen.

Samstag, 23. Februar 2008

Annikas Geburtstag

Annikas Geburtstag

Am 22.2. hatte die Annika ihren 24. Geburtstag. Am Vorabend überreichten wir ihr das Geschenk, da Rike daran beteiligt war und am nächsten Tag schon nach Montral flog. Um die Zeit bis 24 Uhr am besten zu verbringen, versuchten wir uns wieder mal an Rhodoras Karaokeset :-) Sehr lustig wars! Als Geschenk gab es ein Vokabelheft, damit unsere Freundin aus Deutschland nach ihrem Kanadaaufenthalt perfekt Österreichisch spricht.


Für den nächsten Tag haben wir Annika einen Kuchen gebacken und wir feierten gemeinsam bei leckerem Sushi. mmmh


Wir haben wirklich eine super WG hier in Vancouver, man hat das Gefühl man ist in eine kleine Familie aufgenommen.

Donnerstag, 21. Februar 2008

Aquarium und Japaner

Im Stanley Park findet man das Aquarium Vancouver's. Es gibt einen tropischen Bereich und einen Teil mit Fischen und sonstigem Getier aus BC. Im Freien bewunderten Annika und ich dann noch die Delfine, Beluga-Wale, Seelöwen und Otter. Wirklich sehr schön!


ein müder Otter

Beluga

Seelöwe


Delfine


Annika :-)


was hat der Kollege am Kopf?



ein blauer Seestern



tropische Unterwasserwelt



Aale oder Würmer?



uii ein Hai



Schildi



Schildkröte und Vögel



Papagei



Affe



Kroko


Am Abend gingen wir zum "besten Japaner in Vancouver", da ich beim Event der German Canadian Chamber ein Essen um 100$ gewonnen hatte. Für Sushi Fans ist es hier in Vancouver wirklich ein Paradies. Bisher mochte ich es ja nur, aber jetzt bin ich schon fast süchtig danach. Und auch die Viecherlan schmecken super, wenn man sich mal drüber getraut hat.

Ausflug zur UBC

Da am Sonntag wieder mal die Sonne schien, fuhren wir mit dem Bus zur UBC - University of British Columbia - die direkt am Meer liegt. Ein riesiges Areal, eigentlich schon eine Stadt, aber doch sehr schnell erreichbar. Den Stress den ein Studium mit sich bringt kann man mit einem Spaziergang am Strand sehr schnell hinter sich lassen.






Allerdings laufen dort auch sehr komische Menschen herum, die trotz der Temperaturen nicht mehr als ein T-Shirt tragen! (Davon gibt's aber keine Fotos :-) Bevor man allerdings den Strand erreicht, muss man über fast 400 Stufen nach unten gehen (und dann auch wieder hinauf). Es zahlt sich aber auf jeden Fall aus.




Mittwoch, 20. Februar 2008

Snowboarden in Whistler

Zwei mal haben wir es schon nach Whistler zum Snowboarden geschafft. Einmal mit dem Bus und einmal mit dem Auto. Jedesmal war es eine tolle Erfahrung. Der Schnee ist einfach ein Wahnsinn. Unvergleichbar fantastischer Pulverschnee und eine traumhafte Kulisse in den Bergen sind diesen doch rel. teuren Trip immer wieder wert. Ihr werdet euch wahrscheinlich denken, dass es wie in den Alpen aussieht. Das habe ich mir auch gedacht, deshalb hat es mir auch so gut gefallen :-)













Beim 2. Besuch hatten wir leider nicht so klare Sicht bis ins Tal, sondern immer wieder Nebelbänke. Diese sahen aber von oben ziemlich genial aus, vor allem wenn man die Sonne genießen konnte. Über den Wolken erinnerten die Berggipfel an Inseln im Meer.